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Was tatsächlich läuft

n8n

Workflow-Orchestrierung

Führt die Abläufe aus: Trigger, Verzweigungen, Fehlerbehandlung, Wiederholungen. Self-hosted in der Community Edition, keine Cloud-Instanz. Workflows liegen als JSON im Git und sind damit versionierbar, reviewbar und ohne mich reproduzierbar.

Ollama

Lokale Sprachmodelle

Führt Sprachmodelle auf der eigenen Maschine aus — für Klassifikation eingehender Anfragen, Extraktion aus PDFs und E-Mails, Textbausteine. Kein Prompt und kein Dokument verlässt das Netz. Modellwahl je nach verfügbarer Hardware.

Docker & Compose

Betrieb und Reproduzierbarkeit

Jede Komponente läuft als Container, die gesamte Umgebung steht in einer docker-compose.yml. Ein neuer Server ist damit in Minuten identisch aufgesetzt — und ein Rollback ist ein Image-Tag, kein Abend.

Caddy

Reverse Proxy und TLS

Terminiert TLS mit automatischen Let’s-Encrypt-Zertifikaten, routet auf die Dienste dahinter, setzt Security-Header. Konfiguration ist eine Handvoll Zeilen statt einer nginx.conf.

PostgreSQL

Persistenz

Hält Workflow-Zustand, Ausführungshistorie und Anwendungsdaten. Gesichert per pg_dump auf Speicher, den der Betrieb kontrolliert — Backups gehören zum Setup, nicht zur Kür.

Astro

Diese Website

Statisch generiert, ausgeliefert von Caddy. Kein Analytics, kein CDN, keine externen Schriften, keine Cookies. Der Quellcode dieser Seite liegt offen — inklusive der Datei, die Sie gerade lesen.

Warum selbst gehostet

Die üblichen Automatisierungsplattformen sind Mietverhältnisse: Die Abläufe liegen beim Anbieter, die Daten laufen durch dessen Infrastruktur, und die Preisliste ändert sich, wann er will. Bei einem Betrieb mit 15 Leuten und einer Automatisierung, die den Angebotsprozess trägt, ist das ein Klumpenrisiko.

Self-hosted heißt: Die Automatisierung läuft auf einem Server, den der Kunde besitzt oder mietet. Wenn ich morgen nicht mehr erreichbar bin, läuft sie weiter. Wenn n8n seine Lizenz ändert, läuft die installierte Version weiter. Es gibt keinen Vertrag, dessen Kündigung den Betrieb anhält.

Der Preis dafür ist ehrlich zu benennen: Jemand muss den Server aktuell halten. Deshalb gibt es die Betreuung — und deshalb ist sie optional und nicht Voraussetzung.

Betrieb

Ein VPS oder eine Maschine im Haus, Ubuntu LTS, unattended upgrades. Container-Updates gebündelt und getestet, nicht automatisch in Produktion.

Zugriff

SSH nur mit Schlüssel, kein Passwort-Login, Dienste nicht öffentlich exponiert. Admin-Oberflächen hinter Authentifizierung oder gar nicht erreichbar.

Übergabe

Der Kunde bekommt Root-Zugang, Repository und Dokumentation. Kein Zugang existiert ausschließlich bei mir — das ist Bedingung, nicht Entgegenkommen.

DSGVO — was das konkret bedeutet

Nicht als Verkaufsargument, sondern als Umsetzungsdetail. Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss folgende Fragen beantworten können:

Wo werden die Daten verarbeitet?
Auf Infrastruktur, die der Verantwortliche kontrolliert. Keine Drittlandübermittlung, damit keine Standardvertragsklauseln und kein Transfer-Impact-Assessment.
Welche Auftragsverarbeiter sind beteiligt?
Im Regelfall der Hoster — mit AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Kein KI-Dienst, kein Automatisierungsanbieter, kein Analytics-Werkzeug in der Kette.
Was passiert mit den Daten im KI-Schritt?
Das Modell läuft lokal. Prompts und Ergebnisse verlassen den Server nicht und trainieren kein fremdes Modell.
Wie lange werden Daten gespeichert?
Ausführungshistorie mit gesetzter Aufbewahrungsfrist, danach automatische Löschung. Löschfristen werden beim Aufbau festgelegt, nicht nachträglich.
Ist das dokumentiert?
Datenflüsse und Verarbeitungsschritte werden so dokumentiert, dass sie in das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten des Kunden übernommen werden können.

Das ersetzt keine Rechtsberatung. Es sorgt dafür, dass die technische Seite belastbar ist, wenn die rechtliche geprüft wird.

Workshop für technische Teams

Wenn ein Team die Automatisierungen selbst weiterbauen soll, schule ich es darauf — ausdrücklich mit dem Ziel, mich überflüssig zu machen. Das Angebot richtet sich an IT- und Operations-Teams, nicht an Betriebe ohne technisches Personal.

Halb- oder ganztägig, remote oder vor Ort, an echten Prozessen aus dem eigenen Haus statt an Beispieldaten.

1.400 € halbtägig, 2.400 € ganztägig. Reisekosten im Umkreis von 50 km sind enthalten. Alle Preise sind Endpreise. Nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Themen

  • n8n Grundlagen: Trigger, Nodes, Datenfluss, erste eigene Workflows
  • n8n fortgeschritten: Fehlerbehandlung, Queues, Webhooks, Sub-Workflows
  • Self-hosted AI: Ollama aufsetzen, Modelle auswählen, Kontextgrenzen
  • Betrieb: Docker Compose, Backups, Updates, Monitoring
  • DSGVO in der Praxis: Löschkonzepte, Protokollierung, Dokumentation

Fragen zur Architektur?

Wenn Sie technisch prüfen wollen, ob das zu Ihrer Umgebung passt: Rufen Sie an oder schreiben Sie. Ich rede gerne über Details.